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Bibelhermeneutik

 

Der Römerbrief: Paulus – Luther/Melanchthon – Karl Barth

Gemeinsames Seminar der Universitäten Bonn, Berlin, Jena, Kiel, Leipzig und Wuppertal mit Exkursion zur „Weltausstellung Reformation“ in Wittenberg

Sommersemester 2017

Der Römerbrief setzt die Grundthemen protestantischer Theologie und gilt daher seit jeher als Maßstab der Positionierung. Das galt für Luther und Melanchthon ebenso wie für jede weitere Theologie bis zu Karl Barth und in die Gegenwart. Das Reformationsjubiläum ist Anlass zu einem einzigartigen gemeinsamen Seminar in Systematischer Theologie und Kirchengeschichte der Fakultäten/Hochschulen in Bonn, Berlin, Jena, Kiel, Leipzig und Wuppertal, die im Rahmen der Luther-Gesellschaft kooperieren. Das Seminar beginnt jeweils vor Ort mit der Lektüre ausgewählter Passagen des Römerbriefs und deren Auslegung in fachlich wie methodisch unterschiedlichen Perspektiven: Bonn (Paulus und Barth – Cornelia Richter), Berlin (Luther und Seeberg – Notger Slenczka), Jena (Luther – Christopher Spehr, Robert M. Lehmann), Kiel (Luther und Johann A. Cramer – Johannes Schilling), Leipzig (Melanchthon – Armin Kohnle, Michael Beyer), Wuppertal (Luther und Melanchthon – Hellmut Zschoch, Nicole Kuropka). Vom 6.-8. Juni treffen sich dann alle Seminargruppen an der Leucorea in Wittenberg und arbeiten dort gemeinsam in Form einer Nachwuchstagung (mit Plenar- und Seminarsitzungen) weiter. Für alle Studierenden verpflichtend ist die gute Kenntnis des gesamten Römerbriefs (nach Luther 2017). Die gemeinsame Textarbeit wird sodann auf Röm 1-3 konzentriert sein mit exakter Exegese von Röm 3, 1-7.27-31. Michael Wolter, Autor des jüngsten Römerbrief -Kommentars (EKK), wird in Wittenberg den Eröffnungsvortrag halten, Dietrich Korsch, einer der bedeutendsten Barth-Interpreten der Gegenwart, wird den Abschlussvortrag halten. Dass wir zudem pünktlich zur Nationalen Sonderausstellung „Luther! 95 Schätze – 95 Menschen“ in Wittenberg sein werden, verleiht diesem Seminar zusätzlich besonderen Reiz.

Fiddes, Richter - Christ-Talk.pngIn Vorbereitung für 2017:

Paul Fiddes/Cornelia Richter (Hrsg.): Christ-Talk: Christology and the Uses of Language
 

 

 

 


 

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Inhalt


CORNELIA RICHTER / ELISABETH HARTLIEB
Einleitung: Auf dem Weg nach Emmaus – und zu einer
Biblischen Hermeneutik in interdisziplinärer Perspektive............................................ 9
 
Zum Text
 
LUKAS 24,13–35 ................................................................................................. 21
 
MICHAEL WOLTER
„Wir aber hatten gehofft, dass er es ist, der Israel befreit“ (Lk 24,21).
Die christologische Kontroverse auf dem Weg nach Emmaus .................................. 23
 
RUDOLF HOPPE
Jesus und Philippus als Schriftinterpreten .............................................................. 33
 
CHRISTOPH LEVIN
„Und er fing an bei Mose und allen Propheten“ (Lk 24,27).
Vom „Öffnen“ der Schrift ....................................................................................... 41
 
Zur historischen Rezeption
 
JOHANNES SCHILLING
„Emmaus“ auf dem Weg durch die Geschichte ....................................................... 55
 
WALTER SPARN
Offenbarungsverstehen.
Die Emmaus-Erzählung in der evangelischen Frömmigkeit ............................. ......... 69
Christus im Denken, Fühlen, Bitten und Verstehen
 
PHILIPP STOELLGER
Im Vorübergehen.
Präsenz im Entzug als Ursprung der Christologie .................................................... 99
 
JENS TRUSHEIM
Auferstehung in Emmaus, Aarau und Marburg ........................................................ 111
 
KATHARINA EBERLEIN-BRAUN
Denken in Reminiszenzen. Ein Deutungsmodell...................................................... 125
 
THORSTEN DIETZ
„Brannte nicht unser Herz in uns?“
Verhältnisbestimmungen von Gefühl und Einsicht ................................................... 135
 
KATRIN SCHINDEHÜTTE
Gehen, Stehen, Sitzen. Dem Glauben Raum geben ................................................ 147
 
GABRIEL BRAND
„Und sie nötigten ihn…“ (Lk 24,29). Überlegungen zur Bedeutung
des Gedankens der Nötigung für das Gebet als Bitte .............................................. 157
 
MONICA SCHREIBER
„Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschichten“ (Lk 24,14).
Zur Konstruktion religiöser Zugehörigkeiten ............................................................ 169
 
MELANIE MORDHORST-MAYER
Von Jerusalem nach Emmaus und zurück.
Jüdische Schriftauslegung als Weg des Verstehens ............................................... 179
 
Sinnlich-mediale Inszenierung und leibhaftiges Erleben

Emmaus im Bild ................................................................................................. 193
 
WILHELM GRÄB
Bilder von Emmaus. Text und mediale Repräsentation ............................................ 201
 
KLAUS RÖHRING
Musikalische Transformationen des Wortes im Hören.
Der Auferstandene in der Musik. Zu Olivier Messiaens
„L’apparition du Christ ressuscité à Marie-Madeleine“ ............................................. 207
 
STEFAN BERG
Dissonanzen in Emmaus. Die Inszenierung des Erkennens in der
„Auferstehungshistoria“ von H. Schütz .................................................................. 215
 
ELISABETH JOOß / INSA ROHRSCHNEIDER / FRITHARD SCHOLZ
Auf dem Weg nach Emmaus.
Eine Text-und-Musik-Performance mit Feier des Abendmahls ................................. 229
 
Eine Frage der Identität

WILHELM LÜTTERFELDS
Der Begleiter der Emmaus-Jünger („Er“) ist der auferstandene Herr.
Dialektische Identität der Person in ihren Transformationsprozessen? ...................... 243
 
DIETRICH KORSCH
Die Identität Jesu Christi und das Selbstsein der Menschen.
Eine Meditation zur Emmaus-Geschichte .............................................................. 257
 
Verzeichnis der Autorinnen und Autoren ................................................................ 271
 
Nachweise zu den Abbildungen und Notenbeispielen .............................................. 278
 
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