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Matthew Ryan Robinson erhält Förderung aus dem Argelander Grants Starter Kit

Mit dem Argelander Grants Starter Kit unterstützt die Universität Bonn angestellte Postdoktorandinnen und Postdoktoranden beim Start in eine wissenschaftliche Karriere. Die Förderung von Matthew Ryan Robinson PhD bezieht sich auf die Vorbereitung eines Projekts mit dem Titel "Freundschaft in der Moderne und Gegenwart: Religion, Gesellschaft, Politik".

Matthew Ryan Robinson erhält Förderung aus dem Argelander Grants Starter Kit

Matthew Ryan Robinson PhD

So elementar Gastfreundschaft und Freundschaft für das Zusammenleben einer Gesellschaft sind, so wenig sind sie in der Praxis selbstverständlich und werden zudem als anscheinende „schwache“ soziopolitische Werte weder in den Geisteswissenschaften noch in den Sozialwissenschaften ausreichend erforscht. Dr. Robinson's derzeitiges Habilitationsprojekt und eine vorgesehene Nachwuchsgruppe sollen die drei Punkte untersuchen: (1) Inwiefern haben die Globalisierung, die damit verkoppelte Funktionaldifferenzierung von Gesellschaften und die daraus folgende Entstehung einer Weltgesellschaft das Phänomen bzw. die Wahrnehmung „des Fremden“ geändert? (2) Wie könnten Fremde zu Freunde werden – oder können sie es überhaupt? (3) Wie beziehen sich Gastfreundschaft und Freundschaft auf Toleranz und Religion? Dieses zwei jährige Vorbereitungsprojekt schließt (1) eine methodische Kollaboration mit dem Forum Internationale Wissenschaft Bonn, (2) eine zivilgesellschaftliche Kollaboration mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundesstadt Bonn und (3) eine Kollaboration zur empirischen Forschung mit der Ethiopian Graduate School of Theology ein.

Die Förderung umfasst ein Beratungsprogramm, Unterstützung bei der Abfassung eines Drittmittelantrags sowie Sachmittel (Studentische Hilfskräfte, Verbrauchsmaterial, Reisekosten) zur Unterstützung der Forschungstätigkeit.

Die Auswahl der Geförderten erfolgt nach der Bedeutung der Förderung für die wissenschaftliche Karriere, die Qualität des Forschungsprojekts im Hinblick auf künftige Drittmittelanträge, die Intensität und Qualität der Einbindung in das Forschungsprofil der Universität Bonn und den wissenschaftlichen Lebenslauf.

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