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DFG fördert Forschungsprojekt zum Briefwechsel zwischen Adolf Harnack und Friedrich Althoff (1886-1908)

Das von Prof. Dr. Wolfram Kinzig (Abt. f. Kirchengeschichte, Universität Bonn) gemeinsam mit Prof. Dr. Gerrit Walther (Fachgruppe Geschichte, Universität Wuppertal) unter dem Schirm der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften beantragte Projekt "Der Briefwechsel zwischen Adolf Harnack und Friedrich Althoff (1886-1908). Edition, Einleitung, Kommentar und Register" umfasst eine Laufzeit von 36 Monaten und ein Fördervolumen von 308.700 Euro.

Gegenstand des Vorhabens ist die Edition des Briefwechsels aus den Jahren 1886-1908 zwischen dem Vortragenden Rat und späteren Ministerialdirektor im preußischen Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten, Friedrich Althoff (1839-1908), und dem Kirchenhistoriker Adolf Harnack (1851-1930) mit Einleitung, Kommentierung und Register.

Althoff war als Leiter der ersten Unterrichtsabteilung zuständig für Hochschulen, Bibliotheken, Museen, die Denkmalpflege und das höhere Schulwesen in Preußen. Harnack gehörte zu den einflussreichsten Wissenschaftlern und Gelehrtenpolitikern des Wilhelminismus. Der Briefwechsel behandelt daher zentrale Themen der Wissenschafts-, Bildungs-, Universitäts-, Politik- und Mentalitätsgeschichte der Zeit. Es handelt sich somit um eine bedeutende Quelle, mit deren Hilfe sich historische Fragestellungen unterschiedlicher Fachrichtungen erhellen lassen. Die Publikation der Korrespondenz ist deshalb für den wissenschaftsgeschichtlich interessierten Theologen ebenso einschlägig wie für den Neuhistoriker und den bildungs- und universitätsgeschichtlich orientierten Sozialwissenschaftler. Aber auch Juristen, Verwaltungshistoriker, Mentalitätsforscher und Althistoriker sowie die Genderforschung werden ihn auswerten.

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