Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Bonn
Fakultät
Die Evangelisch-Theologische Fakultät wurde 1819 eingerichtet, ein Jahr nach der Gründung der Universität durch den Preußischen König Friedrich Wilhelm III. Sie versteht sich als wissenschaftliche Einrichtung, die als Teil der universitas litterarum eine eigene, theologische Perspektive und eigene Schwerpunkte einbringt.
Dekanat
Die Fakultät wird geleitet vom Dekan, der sein Amt in Verbindung mit zwei Prodekanen ausübt, und dem Fakultätsrat als der Vertretung der Mitglieder der Fakultät. Das Dekanat ist Ansprechpartner in allen Fragen, welche die Fakultät als ganze betreffen.
Fächer
Die Evangelisch-Theologische Fakultät vertritt in Lehre und Forschung die gesamte Breite der Fächer Altes Testament, Neues Testament, Kirchengeschichte, Systematische Theologie (mit einer eigenen Abteilung Sozialethik), Praktische Theologie (mit einer eigenen Abteilung Religionspädagogik). Die Fakultät bietet außerdem durch Dozierende und Lehrbeauftragte Sprachkurse für Hebräisch, Akkadisch und Sumerisch sowie für Griechisch und Latein.
Institute
Zur Fakultät gehören das "Institut für Hermeneutik" und das "Ökumenische Institut". Sie ist maßgeblich beteiligt am "Bonner evang. Institut für berufsorientierte Religionspädagogik (bibor)" und am "Institut für Interdisziplinäre und angewandte Diakoniewissenschaft an der Universität Bonn".
Beziehungen
Die Fakultät arbeitet in der Lehramtsausbildung mit dem Institut für Evangelische Theologie der Universität Köln zusammen. Auch am Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn sind etliche Mitglieder der Fakultät beteiligt, darunter der Sprecher des ZERG, Prof. Dr. Wolfram Kinzig. In Forschung und Lehre pflegt die Fakultät eine Reihe von internationalen Partnerschaften mit anderen theologischen Fakultäten. Sie wird in ihrer Arbeit unterstützt durch den Verein "Freunde der Evangelisch-Theologischen Fakultät Bonn - Rheinische Gesellschaft zur Förderung der Theologie e.V.".
